…das der Guttenberg irgendetwas davon wirklich wusste ? Wer kann von sich behaupten in einer Firma mit 100.000 Mitarbeitern zum Aufsichtsrat zu gehen und zu melden das man sich unterversorgt fühlt oder das der Kollege einen Arbeitsunfall hatte der durch einen anderen ausgelöst wurde ? „Melden macht frei“ hieß es in meinem 8 Jahren Marine. Wir hatten mal so einen Minister an Bord. Der arme wusste doch garnicht wie es bei „uns“ abgeht. Warum ? Weil es nie bis zu Ihm gemeldet wird. Der 3 oder 4. in der „Rangfolge“ hat doch schon keinen Bock mehr auf Stress und legt es irgendwo ab und geht lieber schick essen oder schmückt sich mit anderem Mist.
Auf der „Fucking George„, ähm Gorch Fock, geht es doch keine Seemeile vorwärts wenn die ach so armen Offiziersanwärter mit „Würden Sie mal bitte“ oder „Es wäre schön wenn…“ zur Arbeit gebeten würden. Sicherlich muss man nach einem Unglück keine Decksparty machen (wenn es so war), aber – sorry – rau ging es da schon immer zu. Wobei „rau“ nichts mit Ungerecht zu tun hat, das bitte nicht falsch verstehen. In einer normalen Grundausbildung wird auch mal gebrüllt ohne das sich gleich irgendein Minister einschaten muß oder ein drittklassiges Käseblatt eine Schlagzeile daraus macht. Die meisten dürften, wie ich, die Grundi gehasst haben während man da war. Zwei Tage danach wars egal und man konnte drüber grinsen was man für ne Weichhupe war.

Bundeswehr: Wer glaubt denn ernsthaft….
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3 Kommentare zu „Bundeswehr: Wer glaubt denn ernsthaft….

  • 22. Januar 2011 um 13:49
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    Frage ist; ist es gut wenn die Leute nach der Ausbildung nicht mehr „weich“ sind? Was büßt man da ein und ist das gut so? Ich meine, klar, das Militär ist anders und solche Vorfälle wie jetzt sind „normal“ aber von sein aufs sollen zu schließen ist immer gefährlich.

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    • 22. Januar 2011 um 14:03
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      Befehl und Gehorsam gehören aber auch in eine Armee, selbstverständlich ohne Züchtigung oder Tote. Aber, was machen die Herren Offiziere die sich aufs Diskutieren spezialisieren wenn ihr Dienstherr sie in den Krieg schickt und die 10 Mann in der Truppe erstmal nen Arbeitskreis bilden wollen was man mit dem bösen Feind der alle töten will jetzt machen will – und man ist akut bedroht weil man irgendwo unter Beschuss steht. die Jungs/Mädels versagen dann weil sie selber falsch lernen wollten.

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  • 2. Februar 2011 um 11:59
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    Jaja, die gute alte Zeit…
    Wo es verstanden worden ist, wenn man FREIWILLIG zur Marine gegangen ist, das man nicht mehr die Rechte eines Zivilisten hat. Wenn „Menschenrechte“ und „Menschenwürde“ beim Militär an sich so hoch gestellt sind, wie können denn dann Kriege geführt werden? Ach ja, die, die beschließen, das Soldaten in den Krieg ziehen sind ja nur ihrem Gewissen gegenüber verantwortlich. Gut, das ich nicht mehr dabei bin. Ich wage auch zu behaupten das über 95% der Rekruten, an dessen Ausbildung ich mit geholfen habe, heute auch eher mit dem Kopf schütteln, über die Römer… oder solche die es werden wollen, aber (nach meiner Meinung) nicht sollten. „Ich gehe nicht in die Masten…“, DAS auf einen SEGELSCHULSCHIFF…. Lächerlich, ab nach Hause!
    Michael

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