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Solaris 10/Linux und der Grub

Heute hats mich dann doch mal “erwischt”. Ich wollte auf meinem Laptop zu Windows und Ubuntu noch Solaris 10u05-X86 installieren. Soweit so gut. Nach der Installation war der vorher funktionierende Grub aber im Dutt :twisted: . Man konnte nur noch Windows oder Solaris booten. Wer Tante Google bedienen kann kommt hier im ersten Link zur Hilfe – evtl aber ein bischen zu spät. Man braucht nämlich die /boot/grub/menu.lst Einträge aus Linux um diese in die menu.lst unter Solaris einzutragen. Hier der artikel auf BigAdminab Punkt 7 wird es interessant denn diese Einträge braucht man ! Klappt übrigens hervorragend und sofort. Nachteil: Wenn Linux nen neuen Kernel bekommt und die menu.lst unter Linux angepasst wird muß man unter Solaris wieder ran.
Interessanterweise gibt es einen zweiten BigAdmin-Artikel der am Ende den Befehl installgrub -m /boot/grub/stage1 /boot/grub/stage2 /dev/rdsk/c0t2d0s3 haben möchte. Ich würde vermuten das Variante eins auch so funzt.

Sun übernimmt Innotek (VirtualBox)

Manche Dinge holen einen doch ein ;) . Im September schrub ich noch über Solaris 10 in der virtuellen Umgebung “VirtualBox” und nun hat SUN die Firma übernommen (Heise.de Newslink).

UPDATE: Hier noch ein Heise-Open Kommentar dazu und ein bischen Spekulation warum/wieso/weshalb.

About Sun & MySQL: MySQL wird anders aussehen

Nachdem SUN 1 Milliarde für MySQL hinlegen möchte hier ein Interview mit dem Vice President von MySQL (auf Silicon.de) über die geplante Zukunft und den Deal.

Sun hat MySQL übernommen. Der beste Kauf, den Sun je getätigt hat, glauben manche. Trotz Feierlaune wird sich für das schwedische Unternehmen einiges ändern. Kaj Arnö, seit 2001 Vice President bei MySQL, erklärt im Interview das Was und Wo.

SchilliX 0.6 – Opensolaris LiveCD

Ich muß zugeben das ich es nicht kannte. Da ich per iGoogle allerdings einiges im Abo habe fiel ich gerade über diese TechChannel-News.

…..SchilliX ist eine Live-CD, die auf OpenSolaris setzt. Es soll Menschen helfen, OpenSolaris zu erkunden. …..

SchilliX Homepage

Linux im Profiumfeld getestet

Die aktuelle C’t könnte interessant sein, leider hab ich sie noch nicht.

Setzen Unternehmen auf Linux, wählen sie meist eine Enterprise-Distribution von Novell oder Red Hat. Wir haben die Profi-Linuxe in einem Rechenzentrum einem rigorosen Praxistest unterzogen. Besonderes Augenmerk galt dabei den Bereichen Hochverfügbarkeit und Virtualisierung.

Ein paar Zeilen aus dem aktuellen Heft gibt es Online zu lesen. Link zum Artikel.
Interessant finde ich das dabei auch Ottonormal-Linux-User mal Preise genannt bekommt.

Beim Preis liegt Novell vorn: Die Standardvariante von SLES 10 mit einem Jahr Telefon-Support bei vier Stunden Reaktionszeit kostet zum Beispiel knapp 575 Euro und erlaubt bis zu 32 physische CPUs, Red Hat verlangt für RHEL 5.1 mit vergleichbarem Support rund 760 Euro, beschränkt die physischen CPUs aber auf nur zwei. Zudem sind in SLES 10 die Cluster-Funktionen standardmäßig enthalten, während man dafür bei RHEL 5.1 die knapp 1500 Euro teure Advanced Platform kaufen muss. Diese läuft dann aber auf beliebig vielen Prozessoren.

Solaris kostet im Basic-Support bei 324$, begrenz auf 2 Sockets und Telefonsupport. Ich denke hier mit etwas Bauchweh an die Probleme von P3D zurück. Link1, Link2, Link3. Deren System läuft jetzt natürlich rund und stabil auf Linux, ohne das Wissen der Admins dort hätte man aber auch bei einem Linux evtl irgendwann Support gebraucht.

Solaris – welches darf es denn sein?

Jörg (c0t0d0s0.org) hat sich die Arbeit gemacht verschiedenen Solarisversionen gegeneinander aufzustellen um z.B. nicht das falsche Solaris in den Produktivbetrieb zu nehmen. Welches Solaris auf c0t0d0s0.org – immerhin reden wir mittlerweile von Solaris 10/11, OpenSolaris, Projekt Indiana……..
Anfang des Jahres hat Planet3DNow versucht die eigenen Server auf Solaris 10 umzustellen was leider nicht so richtig funktionierte, mittlerweile ist man stabil im Linuxbereich unterwegs. Im Laufe dieser Probleme kam man auf die verschiedensten Solaris Versionen zu sprechen und schimpfte auf einiges was im Vorfeld nicht wirklich klar war. So z.B. das man zwar Solaris 10 problemlos runterladen kann, aber nicht alle Patche bekommt. Auf P3D war die "falsche" Solarisversion im Einsatz und man hatte keinen Wartungsvertrag.

Einen weiteren Vorteil von Solaris Express darf man auch nicht verschweigen. Für Solaris 10 gibt es ohne Wartungsvertrag nur eine Auswahl von Patches, nämlich Security Patches, Unterstützung für neue Hardware und damit zusammenhängende Patches. Ohne Wartungsvertrag wartet man bis zum nächsten Release.