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Landgericht Hamburg: fernab der Realität

Man mag mit einem abgewandelten Satz beginnen. “Nein, ein kleines Gericht leistet nach wie vor den Volk heftigen Widerstand.”. Das Landgericht Hamburg beweist eins ums andere mal das sie das Internet nicht verstehen. Man könnte auch sagen das jeder der aus zwielichtigen Gründen Recht braucht nur ans Hamburger Landgericht gehen muß um dort richterlich Recht zu bekommen.
Man dort wiedermal zugeschlagen. Jetzt sind Abmahnungen per E-Mail sogar zulässig. Man möchte Fragen wieso ? Man möchte fragen in welchem Netz diese Menschen unterweg sind? Haben die überhaupt ein Netz ? Gerade Geschäftsleute dürften Unmengen an Spam bekommen, schon alleine aufgrund der Mailadressen im Web. Jetzt sollen offensichtlich die Spamfilter schwächer eingestellt werden um jeden Scheiß zu bekommen und dann auszusortieren. Unglaublich wie weit sich diese Menschen dort fernab vom Schuß befinden. Vermutlich gucken die Richter noch auf der 16cm Schwarz-Weiß Röhre Fernsehen und nutzen Steintafeln.

Heise's grünster Tag

Heise.de erlebte vor kurzen den grünsten Tag im eigenen Forum. Im dortigen Forum tummeln sich alle möglichen Leute diie etwas zu sagen oder oder eben nur so tun. Bevorzugt leider Trolle die nix besseres als flamen oder Dummfug im Kopf haben. So gut man Heise.de findenmag, so seltsam ist deren Forenkultur.
Vor ein paar Tagen wurde Freiherr von Gravenreuth zu einer 6 monatigen Haftstrafe verurteilt. Was danach im Heise Forum los war ist wohl eher einmalig. Die Bewertungen der Postings dort (grün für toll, rot für mies)  war sowas etwas wie eine grüne Welle. Unter Telepolis findet man nun ein Interview/Gespräch mit dem Anwalt der Gegenseite welches interessante Dinge über diesen Streit beinhaltet.
"Er hat einfach nicht aufgehört"

Zitat aus dem Interview: Klar, er musste zu diesem Zeitpunkt den Prozess gegen die taz selbst bezahlen und dann waren ihm die durch seine hohe Streitwertangabe selbst begründeten Kosten auf einmal zu hoch. Solange er glaubte, selber kassieren zu dürfen, war ihm die Sache 10.000 Euro wert und später fiel ihm ein, dass es ja jetzt, wo er selber zahlen sollte, viel weniger wert sein könnte. Dieses Verhalten zeigt wiederum, dass der Verdacht, dass das ein Abmahngeschäft ist, welches auch betrieben wird, um Gebühren-Tatbestände zu schaffen, nicht von der Hand zu weisen ist. Anders kann man sich nicht erklären, dass vor Tische der Wert 10.000 ist und wenn man dann verloren hat, dieser plötzlich viel niedriger sein soll.