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Tuning vom ext3 Dateisystem

Das man ext3 tunen kann ist bekannt, aber wie und welche einfachen Möglichkeiten man hat vermutlich weniger. Das man ext3 auch als ext2 mounten kann ist vielleicht noch weniger Menschen bekannt. Auf Heise Open ist ein 10seitiger Bericht genau zu diesem Thema zu finden, inkl der Befehle um diverse Operationen auszuführen. Ebenso wird die fragmentierung von ext3 angesprochen.

Stellt man unter Linuxern die Frage nach einem Defragmentier-Tool für Linux, hat das einen ähnlichen Effekt wie der Ruf „Jehova“ in Monty Pythons „Das Leben des Brian“: „Braucht man nicht“, „Ext3 fragmentiert nicht“, „so etwas gibt es nur bei Windows“ – das etwa ist, was man in Newsgroups und Hilfeforen zu lesen kriegt.

Linux im Profiumfeld getestet

Die aktuelle C’t könnte interessant sein, leider hab ich sie noch nicht.

Setzen Unternehmen auf Linux, wählen sie meist eine Enterprise-Distribution von Novell oder Red Hat. Wir haben die Profi-Linuxe in einem Rechenzentrum einem rigorosen Praxistest unterzogen. Besonderes Augenmerk galt dabei den Bereichen Hochverfügbarkeit und Virtualisierung.

Ein paar Zeilen aus dem aktuellen Heft gibt es Online zu lesen. Link zum Artikel.
Interessant finde ich das dabei auch Ottonormal-Linux-User mal Preise genannt bekommt.

Beim Preis liegt Novell vorn: Die Standardvariante von SLES 10 mit einem Jahr Telefon-Support bei vier Stunden Reaktionszeit kostet zum Beispiel knapp 575 Euro und erlaubt bis zu 32 physische CPUs, Red Hat verlangt für RHEL 5.1 mit vergleichbarem Support rund 760 Euro, beschränkt die physischen CPUs aber auf nur zwei. Zudem sind in SLES 10 die Cluster-Funktionen standardmäßig enthalten, während man dafür bei RHEL 5.1 die knapp 1500 Euro teure Advanced Platform kaufen muss. Diese läuft dann aber auf beliebig vielen Prozessoren.

Solaris kostet im Basic-Support bei 324$, begrenz auf 2 Sockets und Telefonsupport. Ich denke hier mit etwas Bauchweh an die Probleme von P3D zurück. Link1, Link2, Link3. Deren System läuft jetzt natürlich rund und stabil auf Linux, ohne das Wissen der Admins dort hätte man aber auch bei einem Linux evtl irgendwann Support gebraucht.

Projekt Indiana – Blogger unter sich

Bei dem Kollegen von c0t0d0s0.org ist ein interessannter offener Kommentar zu einem anderen Blogeintrag über das sogenannte "Projekt Indiana" zu finden.
Wer sich Solaris, speziell OpenSolaris und den daraus enstehenden Projekten interessiert wird die Preview-Version von Indiana sicherlich mitbekommen haben. Wenn Linuxer auf Unixer treffen oder umgedreht ;-) . Schön zu sehen wie man mit fundierten Argumenten antworten kann. Also ich würde jetzt nicht weiter diskutieren wollen ;-) .
Mir persönlich hat die Indiana-Preview übrigens nicht gefallen. Auch wenn es sicherlich Gründe dafür gibt so benötige ich persönlich kein "Linaris". Hier erhoffe ich mir von den folgenden Versionen mehr Solaris als Linux. Da ich den ganzen Tag mit Solaris arbeite bin ich zu dickköpfig mich umzustellen und Sachen zu suchen – dies kann allerdings mittlerweile auch schon Betriebsblindheit sein, vielleicht ist das ja toll so. Keine Ahnung. Als kleines Beispiel: Warum kann ich als bei der Installation angelegter User (Rootlogin nicht erlaubt) den Rechner nicht runterfahren? Rechte – klar, darf nicht jeder. Geht aber wiederrum bei jeder mir bekannten Linuxditri (ich kenne nicht alle). Ein Sudo hat Indiana nicht, also per "su -" als Root auf die Console um dann den shutdown auszuführen. Das sind so Kleinigkeiten die mir perönlich nicht gefallen, die ich aber auf die Preview schiebe. Hier wünsch ich mir mehr Solaris :-)