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Bin ich bald überflüssig?

Womöglich muß ich Herrn Nicholas Carr kennen, vermutlich sollte ich das sogar. Immerhin sagt mir Herr Carr vroaus das ich in diese Form meinen Job als bald verlieren werden.
Ich stimme hier dem Computerwoche-Blog irgendwie zu, der Mann provoziert scheinbar doch ein bischen zu derb und hat vermutlich weniger Ahnung als er vorgibt zu haben.

Dann könnten Geschäftsbereiche und sogar einzelne Mitarbeiter die Informationsverarbeitung direkt kontrollieren. Die Heere von Technikern würden nicht mehr gebraucht.

Sehe ich persönlich eben nicht so. Das mit dem Techniker und den Heeren könnte zwar teilweise zutreffen, letztendlich würde dies IMHO aber nur funktionieren wenn alle Unternehmen z.B, ein und dieselbe Softwarebasis nutzen, Büros und Co keine unterschiedlichen Versionen mehr nutzen, Mailserver oder Anwendungen nur in einer Version auf bestimmter Hardware laufen. Wie soll das gehen? Wie es bei CW schon zu lesen ist, all das ist IT und da arbeiten all die guten oder auch schlechten Geister die es ermöglichen das es läuft wie es läuft. Outsourcing heisst ja nicht zwangsläufig das die eigenen Rechenzentren "ins Internet" wandern. Irgendwie glaub ich ich muß auch mal ein Buch schreiben, ein bischen wild orakeln kann ich zumindest. Ich sage vorraus das Herr Carr nicht Recht hat…kostenfrei, umsonst und weil ich überzeugt bin ;) . Ein Buch mit einer Seite für 19,95…funny.

Virusnews nur um ne News zu schreiben?

Man stolpert gerade, zumindest wenn man darauf achtet, über eine News das mal wieder ein MP3 Player samt Virus ausgeliefert wird/wurde (2 einträge). soweit so schlecht, nur was oder was ist ein Victory LT-200 :?: :?: :?: Ich hab Geizhals und Google mal abgesucht und kann nichts wirklich was drüber finden. Hier stellt sich mir dann die Frage ob man diese News nun bringen muß oder eben nicht. Alert hin oder her, die zwei Leute die das Ding in Europa besitzen lesen vermutlich keine Onlinenews :evil: :twisted:

Versandhaus-PC. Wie kann man nur sowas kaufen?

Wieviel Noob muß man sein um eine solche bescheidene Zusammenstellung zu diesem Preis zu kaufen? Ich bin die Tage gefragt worden ob ich bei einem Versandhaus nichtmal einen PC raussuchen könnte mit dem man spielen kann. Ich bin fast vom Hocker gefallen. OK, der Superdupermegaauskenner bin ich nicht, aber:

(Beispiel, ohne Namen, will niemanden ärgern, wenn sich jemand angesprochen fühlt und das nicht toll findet bitte Bescheid sagen)

Prozessor: AMD Athlonâ„¢64 Dual Core Prozessor X2 4000+AM2
ASUS M2N SLI Deluxe
Arbeitsspeicher: 2048MB DDR-2 RAM PC800
Festplatte: 320 GB S-ATA II
Multicardreader
DVD Brenner:
Grafik: 1x PCI-Express NVIDIA®GeForce®8600GT 256MB TV/DVI
Soundkarte: 7.1 Sound on board
20″TFT
Maus, Tastatur, und Vista Home Premium, Works und noch nen Software

Das Ding kostet unglaubliche 1500€ . Da krieg ich doch Auschlag und Durchfall. Alleine da einen 20″TFT, eine 8600GT mit 256MB reinzupacken und das ganze als “Gaming” hinzustellen ist schonmal ziemlich geil. Was soll die 8600GT denn machen wenn da ein wirklich aktuelles Spiel kommt? OK, die Käufer werden jetzt nicht wirklich was über Antialiasing oder Anisotrope Filterung wissen, aber was soll das? Ein ähnlich ausgestatteter Core2Duo kostet über 1600€. :oops: :evil: :?:
Ich hab mal ein teures Beispiel rausgesucht (die Links könnten irgendwann nicht mehr laufen da sich die Angebote der Firman ändern), dann nehm ich diesen PC von Mindfactory und habe deutlich bessere Komponenten, packe noch einen 22″ WS-TFT (z.B. den 223BW) drauf und habe garantieren Spielspaß. Ne Nummer kleiner wäre diesen vom K&M an den auch problemlos ein 22″ TFT geht. Kann doch nicht sein das man 1600€ für so nen Mist ausgeben will? Versandhaus hin oder her und bei den PCs von MF und KM ist auch kein Betriebssystem dabei, aber 1600€? Ich glaub ich sollte mal ne Firma gründen die Noobs hilft. Die geben mir dann 1600€ und ich kaufen ein besseres System für 800 und behalte den Rest :mrgreen: :mrgreen: :!:

Get What You Paid For – Netzteilfun

Wir waren über Silvester bei Freunden oben bei Eckernförde. Soweit so gut. Ich hab mich dem nicht mehr so richtig funktionierenden PC angenommen (Athlon 1800+) der einfach nicht mehr einzuschalten war. Nachdem ich alles mögliche entfernt hatte und zwei drei Sachen so gecheckt habe (Power-On mit Schraubenzieher brücken etc.) war ich mir relativ sicher das das Netzteil einfach aufgegeben hat. Problem: 31.12.2007, Uhrzeit ~13:00 und in der Umgebung kein brauchbares richtiges Computergeschäft. Wir haben dann bei so ner Kette ein 400W A-Power irgendwas gefunden. Da man kaum die Webseite findet braucht man dazu nichts weiter sagen, mir wäre ein 300W Markennetzteil 1000x lieber gewesen. Primäres Ziel war jedoch die Kiste erstmal wieder zum fliegen zu bekommen. Faheim angekommen gleich mal das Ding eingebaut und soweit sah alles gut aus. Nach 5-10 Minuten wieder ins Zimmer. Da stand er. Nach Elekrolyt stinkend und abgestürtzt. Nachdem ich recht schnell mitbekam das das Netzteil unglaublich heiß geworden ist machte ich mich erneut auf Fehlersuche. Schnell war klar das der 120mm Lüfter (selbstregulierend ;-) ) nicht lief. Ein neues Netzteil…sowas hatte ich noch nicht erlebt. Naja, mittlerweile hatte sicherlich kein Laden mehr offen. Netzteil wieder ausgebaut und verpackt, arschlecken. Das Ding sollte heute zurück. Bis mir die Idee kam mal das Lüfterkabel zu üprüfen. Tja, das Rotzding war nicht angeschlossen. Genau sowas habe ich bisher für ein Gerücht gehalten – aber das Ding lief genau deswegen nicht. Abrutschen konnte das nicht, viel zu fest saß der Stecker wenn man es anschloß. Naja…..ein paar Stunden Spaß brachte es zumindest.

Linux im Profiumfeld getestet

Die aktuelle C’t könnte interessant sein, leider hab ich sie noch nicht.

Setzen Unternehmen auf Linux, wählen sie meist eine Enterprise-Distribution von Novell oder Red Hat. Wir haben die Profi-Linuxe in einem Rechenzentrum einem rigorosen Praxistest unterzogen. Besonderes Augenmerk galt dabei den Bereichen Hochverfügbarkeit und Virtualisierung.

Ein paar Zeilen aus dem aktuellen Heft gibt es Online zu lesen. Link zum Artikel.
Interessant finde ich das dabei auch Ottonormal-Linux-User mal Preise genannt bekommt.

Beim Preis liegt Novell vorn: Die Standardvariante von SLES 10 mit einem Jahr Telefon-Support bei vier Stunden Reaktionszeit kostet zum Beispiel knapp 575 Euro und erlaubt bis zu 32 physische CPUs, Red Hat verlangt für RHEL 5.1 mit vergleichbarem Support rund 760 Euro, beschränkt die physischen CPUs aber auf nur zwei. Zudem sind in SLES 10 die Cluster-Funktionen standardmäßig enthalten, während man dafür bei RHEL 5.1 die knapp 1500 Euro teure Advanced Platform kaufen muss. Diese läuft dann aber auf beliebig vielen Prozessoren.

Solaris kostet im Basic-Support bei 324$, begrenz auf 2 Sockets und Telefonsupport. Ich denke hier mit etwas Bauchweh an die Probleme von P3D zurück. Link1, Link2, Link3. Deren System läuft jetzt natürlich rund und stabil auf Linux, ohne das Wissen der Admins dort hätte man aber auch bei einem Linux evtl irgendwann Support gebraucht.

Solaris – welches darf es denn sein?

Jörg (c0t0d0s0.org) hat sich die Arbeit gemacht verschiedenen Solarisversionen gegeneinander aufzustellen um z.B. nicht das falsche Solaris in den Produktivbetrieb zu nehmen. Welches Solaris auf c0t0d0s0.org – immerhin reden wir mittlerweile von Solaris 10/11, OpenSolaris, Projekt Indiana……..
Anfang des Jahres hat Planet3DNow versucht die eigenen Server auf Solaris 10 umzustellen was leider nicht so richtig funktionierte, mittlerweile ist man stabil im Linuxbereich unterwegs. Im Laufe dieser Probleme kam man auf die verschiedensten Solaris Versionen zu sprechen und schimpfte auf einiges was im Vorfeld nicht wirklich klar war. So z.B. das man zwar Solaris 10 problemlos runterladen kann, aber nicht alle Patche bekommt. Auf P3D war die "falsche" Solarisversion im Einsatz und man hatte keinen Wartungsvertrag.

Einen weiteren Vorteil von Solaris Express darf man auch nicht verschweigen. Für Solaris 10 gibt es ohne Wartungsvertrag nur eine Auswahl von Patches, nämlich Security Patches, Unterstützung für neue Hardware und damit zusammenhängende Patches. Ohne Wartungsvertrag wartet man bis zum nächsten Release.