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Kluge kaufen nicht bei Schlecker

Immerhin mag man es als Ehrlichkeit bezeichnen wenn Schlecker meint die eigenen Kunden hätten eher wenig auf der Pfanne.

Der Magister verteidigt darin den Werbespruch und begründet ihn mit dem “niedrigen Bildungsniveau” der Schlecker-Kunden.

Ausgegangen ist das ganze von einer Nachfrage warum man so lustig “Denglisht”, Schleckers Slogan ist offenbar “For You, Vor Ort”. Keine Ahnung, ich kaufe da eh nicht ein – Immerhin weiß ich jetzt das ich scheinbar zu klug bin.

Wenn es um Geld geht, müsse auf korrekte Sprache verzichtet werden, um die Hauptzielgruppe mit niedrigem und mittlerem Bildungsniveau zu erreichen.

Naja, ein weiterer Grund dieses ätzende und unangenehme Unternehmen zu meiden wo es nur geht. Hier noch zwei Link.

Schleckers Nebelkerzen

Onkel Schlecker zündet weiter Nebelkerzen um das eigene Geschäft voranzutreiben. Warum ? Ganz klar. Schlecker brechen die Umsätze weg und ich würde schätzen so massiv das es langsam schmerzhaft wird. Klar haben die Jungs Milliarden auf dem Konto – aber wer eine Firma so führt interessiert sich auch nur für den Gewinn. Dieses Geschäftsgebahren hat nichts mit vernünftiger Führung zu tun, nur mitreiner  Geldgier.
Im Stern gibt es einen weiteren netten Artikel über eine Angestellte die von Schlecker zum – mittlerweile angeblich abgesetzten – Leiharbeiterladen Meniar gebracht wurde. Firmenchef Anton Schlecker sah sich wohl mal in der Lage dem Manager-Magazin ein Intervie zu geben. Viel ist Online davon nicht zu lesen, aber angeblich geht es Schlecker nicht besonders gut. Lieber Herr Schlecker, sind 50 oder 500 Mio Gewinn jetzt echt so mies ? Ihre Angestellten gehen für einen Leiharbeiter-Hungerlohn bei Ihnen unter seltsamen Bedingungen arbeiten. Sollte Ihre Firma irgendwann mal menschlich werden gibt es auch wieder mehr Kunden, bis dahin sollten tiefrote Zahlen sie darauf hinweisen denn das scheint der einzige mögliche Weg zu sein der für Ihre Firma verständlich ist. Das es besser geht zeigen Ihre Konkurrenten mit deutlich weniger Geschäften, aber dafür mehr Gewinn.

Schlecker – ich meide Euch weiter

Auch wenn Schlecker die angebliche Nummer 1 in Deutschland ist, ist der Laden wohl der mit dem schlimmsten Image rund um die eigenen Angestellten. Scheiß Löhne, Überstunden, völlig gnadenloser Umgang und vieles mehr. Für mich Grund genug Schlecker schon lange komplett zu meiden.  Schlecker nutzt neuerding neue Möglichkeiten um noch mehr Gewinn auf dem Rücken der Angestellten zu machen ohne diese zu beteiligen (im Gegenteil) Man gründet “Schlecker XL” – hier bei Stern kann man lesen was das u.a. bedeutet – oder auch in diesem Artikel im Neuen-Deutschland.

Die Konditionen, zu denen die XL-Mitarbeiter bei Schlecker eingestellt werden, sind deutlich schlechter als die von Angestellten der bisherigen AS-Märkte.
Das heißt in der Praxis:
- Niedriglöhne statt Tarifzahlung: Die neuen Schlecker XL-Mitarbeiterinnen erhalten nur rund die Hälfte des Brutto-Gehalts der langjährigen AS-Schlecker-Mitarbeiterinnen, also statt 12,67 Euro nur noch ab 6,61 Euro,

In dem Artikel steht noch mehr. Wie Schlecker den Kündigungsschutz aushebelt zum Beispiel.
Schlecker ist für mich eine NoGo Area. Auch bei der Fotoentwicklung gebe ich lieber einen Cent pro Bild mehr um ja keinen einzigen Cent an diese Ausbeuter zu geben. Der Spruch “Andere machen das doch aus so” trifft nicht auf Schlecker zu. Wieviele andere Unternehmen schmeissen denn z.B. Angestellte raus wenn Sie einen tag nach einem Überfall nicht zur Arbeit kommen ? Noch ein paar Dinge gefällig? Hier bitte, noch eine Sammlung an Schlecker-Dingen.

Das Schlangen-Schlachthaus im Dschungel

Diese kleine eindrucksvolle Fotoserie hab ich gerade auf Stern.de gefunden. Der Weg einer Schlangenhauthandtasche ist nicht nicht schön. Klicken zum ansehen.

Da ich gerade über Schlecker schrieb

Hmm, also leider hab ich ja nun im letzten Eintrag was über Schlecker geschrieben – selbst mit dem Vorwissen das wohl gerade Schlecker sehr umstritten ist. Vielleicht ist billig manchmal einfach wirklich der falsch Weg. Schlecker steht wiedermal in der Kritik, diesmal im SPON. Man kann vielleicht sogar verstehen das ein AG nervös wird wenn jemand immer fehlt – aber einem im eigenen Geschäft überfallenen Arbeitnehmer noch nichtmal Hilfe anzubieten und letztendlich immer wieder zu schickanieren ist wirklich das letzte. Leider hört man gerade von denen sehr oft das überfallene Fillialen bzw Mitarbeiter nicht betreut werden sondern schnellst möglich wieder arbeiten müssen. Sowas nachhaltig dem Unternehmer klar zu machen ist Sache der Kunden, ich nehme mich da nicht aus.

Auch als die Chefin sie am Tag des Überfalls aufgefordert habe, möglichst bald wieder zu arbeiten, wollte sie gehorchen. Doch es ging nicht: Die Angst überfiel sie. Traumata sind keine Seltenheit nach einem Überfall.