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JMStV – Zensurstaat Deutschland macht ernst

Ja, genau so sehe ich das. Die Zensur in Deutschland greift immer weiter um sich. Die nächsten sind die Bloger und Firmenseiten und was weiß ich nicht noch alles. Schockierend. Bei Heise und bei Golem gibt es dazu zwei Artikel. Scheinbar müssen ab 01.01.2011 die meisten Deutschen Internetseiten mit einer Altersfreigabe erscheinen. Offensichtlich muß auch ich hier jeden Artikel bewerten und einstufen. Recht eigenwillige Wege für den Jugendschutz, vor allem da es alle betrifft. Die grünen Wendehälse scheinen nun auch dafür zu sein. Mal sehen wann Heise dazu Lösungen bringt. Für den kleinen Blogger um die Ecke ist es glücklicherweise kein großes Thema mit dem Server auszuweichen.

Die Neufassung des JMStV sieht vor, dass deutsche Webseiten ab dem 1. Januar 2011 mit einer Alterskennzeichnung versehen werden. Dazu müssen die Anbieter ihre Inhalte in mehrere Altersstufen von “ab 0″ bis “ab 18 Jahren” einteilen. Dies betrifft auch Blogs, private Webseiten sowie solche von Vereinen, Parteien oder kleinen Firmen. Für Inhalte unter zwölf Jahren ist eine Kennzeichnung zwar freiwillig. Wer nicht kennzeichnet, riskiert aber, dass die Webseite in Schulen, Bibliotheken oder in Familien von Inhaltsfilterprogrammen blockiert wird.

Schaue ich mir mal an wie  Anwälte Familien auf Jahre hin ruinieren so frag ich mich ob das Wort “ficken” für nen 14 jährigen nun zu irreparablen Schäden führt. Aber die Anwälte haben wohl eine zu starke Lobby und die Regierung gut im Griff. Das was da versucht wurde ist halbherzig. Bin gespannt ob ich im Januar Offline gehen muß.

Boulevardpresse

Nein, ich lese keine Bild. Trotzdem stolperte man heute über den Tod einer angeblichen Promihure. Sie nannte sich “Molly Luft”. Laut Google-News springen auch einige andere Zeitungen auf diesen “Ach wie Schade Zug” auf.  Laut einem TAZ Artikel aus 2005 war die Dame aber nichts weiter als eine Alkoholabhängige die des Kindesmißbrauchs verurteilt ist. Auch wenn es Jahre zurück liegt. Auf RTL2 jagt man mit einigem Aufsehen solche Menschen. Hier ist auch noch ein Wiki-Artikel über die Dame. Ich finde das man die dunklen Seiten nicht verschweigen sollte.

Molly hat mitgemacht. Sie hat nicht nur zugesehen. Sie hat mitgemacht. Sie hat dafür gebüßt. Sie weiß nicht mehr genau, wann das war. 82 oder 83. Sie müsste in den Unterlagen nachsehen. Im Urteil wegen Kindesmissbrauchs, den sie gemeinsam mit Rudi an der Tochter begangen hat. Beide bekamen sie eine dreijährige Freiheitsstrafe auf Bewährung. Sie sagt, sie weiß nicht, wo das Urteil ist, irgendwo ganz unten in einem Karton. Aber sie weiß, Christine war zwölf oder dreizehn. Und dann sagt sie noch, hoffentlich liest Christine das hier niemals. Sie selbst hat vor vierzig Jahren das letzte Mal ein Buch gelesen, “Angelique” von Anne Golon. Ein Buch, das sie zu Tränen rührte. Sie sitzt da, in ihrer Kneipe, Mollys Kneipe, und während sie sagt, ihr Mann wollte Verkehr mit Christine, mit ihr, Molly, als Sekundantin, aber sie hätte es niemals zugelassen, zerhackt ihr rechter Unterarm die Luft: Niemals.

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Molly Luft, die Täterin. Die Abende, an denen sie mit Rudi vor dem Fernseher saß und Asti Spumante trank. Ihr Lieblingssekt. Süßer Sekt. Bis zu drei Flaschen pro Abend. Die Tochter bekam davon ab, wenn sie bereit war, sich mit auf die Couch zu setzen und Pornofilme zu gucken. Und lag sie dann mit Alkohol im Blut und den Videobildern im Kopf im Bett, kamen die Mutter und der Mann, den sie Papi nannte.

Weihnachtliche Preistreiberei

Ich hoffe der Link zur Süddeutschen reicht. Die weihnachtliche seegensreiche Abzocke geht ihren Weg.  Im Stern gibts einen kurzen Einblick in die Machenschaften.

So verlangt etwa Ferrero für Rocher in der weihnachtlichen Plastikglocke 41 Cent pro Kugel, in der Normalpackung kostet sie 18 Cent. Weihnachtszuschlag: 128 Prozent. Zwei einfache Pappsterne auf der Merci-Packung – und Storck berechnet 2,24 Euro. Dadurch verdoppelt sich der Preis im Vergleich zur Standardware. (aus dem stern)

Das “Fest der Liebe” ist auch vom Einzelhandel sehnlichst erwartet. Sicher auch zu Recht. Aber muss man denn gleich schon wieder so gemein die Preise treiben ?

Den gleichen Aufschlag muss man auch bei Raffaello zahlen, ebenfalls aus dem Hause Ferrero. Erstaunlich ist: Das Produkt kostet rund zwei Euro, allein die Schachtel 1,24 Euro. Damit ist die Verpackung fast doppelt so teuer wie der Inhalt. (aus der Süddeutschen)

Solaris 11 Express

Nix klappt :D . Ich hab mir mal Solaris 11 Express/Sparc runtergeladen. Die Installation des war relativ schnell vorüber. Mangels OpenSolaris Erfahrung bin ich zuerstmal über das erstellen eines Netzwerkinterfaces gestolpert. /etc/hostname.qfe2 wollte er nicht, /etc/hosts mochte er nicht. Nachdem ich das ganze per ipadm am laufen hatte sollte sich der Loginscreen eines Standard-Solaris10 (SunRay) per “Remote Login – Enter Hostname” auf die Testmaschine verbinden. Pustekuchen. TEXT-Installer heisst auch das ganze kommt ohne GUI. Zum Glück gibts einen Eintrag in einem SUN-Blog wie man GDM nachzuinstallieren hat. 390 Pakete werden recht problemfrei nachinstalliert – und danach geht es noch immer nicht. Der Sol10-Loginscreen teilt mir mit das der Remote Host valide wäre, aber offenbar kein Dtlogin o.ä. läuft. GDM ist natürlich gestartet und zu einem Sol10 Host klappt das auch alles. Privat das ganze mal in Virtual Box ausprobiert, nach der Installation von GDM funzt die GUI. Keine Ahnung an was der Remote Login auf der Sparc Kiste da scheitert.

Link

    Süddeutsche Zeitung

    Ingi Ragnar Ingason, isländischer Filmemacher und Wikileaks-Mitarbeiter: »Manchmal ist es schon frustrierend. Wir präsentieren das größte Archiv an Militärgeheimnissen aller Zeiten, und die erste Frage, die mir Leute stellen ist: Warum hat sich Julian die Haare gefärbt?«

    James Lewis, Berater der US-Regierung: »Wikileaks versteht es sehr gut, geheime Daten zu verschlüsseln. Eine Cyberattacke von uns wäre zwecklos. Wir sind besser beraten, uns weiter über diesen sonderbaren Chef von Wikileaks lustig zu machen.«

    Herbert Snorrason, Isländer, 25, ehemaliger Helfer von Wikileaks, verabschiedet sich am 25. September 2010 über Twitter mit den Worten: »Fuck off, Julian.«

    STEAMs böse Seite

    Aktuell kommt gerade “Call of Duty Black Ops” auf den Markt. Wer mehr wissen will dem sei der kleine Golem-Link ans Herz gelegt. Für einen mündigen Bürger gab es bisher immer die Möglichkeit Games im Ausland zu kaufen. ( Play.com oder Amazon.co.uk z.B.). Man hatte dann als User die Möglichkeit diese bei Steam zu aktivieren und konnte fernab der übertrieben starken deutschen Zensur die Originale spielen. Dies ist ab sofort und mit diesem Game anders. Auch wenn ich Steam recht gerne nutze geht mir die Gängelei jetzt doch zu weit. Steam greift hier noch aktiver ein als je zuvor. In Deutschland kann man nur die Deutsche Version und maximal die Österreichische (AT Version) per Steam aktivieren. US oder UK geht offiziell nicht, es ist verboten. Bei der AT Version behält man sich vor diese in Deutschland zu deaktivieren wenn es zur Indizierung kommt.  Näheres dazu gibt es auch bei 4Players.
    Auch wenn jetzt die ach so gebildeten Menschen erwidern werden das man doch diese Art von Spielen nicht braucht und sowas unwichtig wäre. Ist es das ? Jeder hat sein Hobby und seine Ansichten dazu. Wäre mir eine Zacke bei ner Briefmarke wichtig ? Sicher nicht. Würde mich in ner Teddysammlung interessieren ob da irgendwo Fell fehlt ? Mich nicht, aber die Person die ein solches Hobby hat eben schon. Also bitte, locker bleiben wenn man wieder ein Zocker im Flur steht.