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Angesehen: Die Todeskandidaten/The Condemned

Wie schon in einem vorherigen Post gesagt, ich bin so nett primitiv :D . Als bekennender “Ab und zu gerne mal Wrestling-Einschalter” war ich doch recht überrascht “Stone Cold”- Steve Austin auf dem Bildschirm zu haben. “Die Todeskandidaten” – engl: The Condemned sollte es diesmal sein, der ist ganz ähnlich zum Klassiker “Running Man” augebaut.
Die “klassische” Story von den 10 Leuten die sich selbst umbringen, ein “Guter” ist dabei, ein “richtig Böser”, zwei Frauen erzählt sich schnell und noch viel schneller ist klar was wie passieren wird. Grundlegend geht es darum das ein raffgieriger Alleinunterhalter 10 Todeskandidaten auf eine einsame Insel entlassen möchte. Diese haben 30 stunden Zeit und nur einer darf überleben.
All das wird, und das ist der wichtige Punkt, ins Internet gestreamt und für 50$ pro Person verkauft. Wir alle wissen das sich so etwas verkauft. Es ist anonym und es ist spannend – bis zu einem gewissen Punkt bei dem man eigentlich abschalten sollte. Der klassiche Internetkonflikt. Schau ich mir den abscheulochen Snuff-Kack an oder laß ich es….. Die Anspruchslosigkeit des Film ist enorm, nachdenken ist keineswegs nötig oder erforderlich. Man könnte sich höchstens die Frage stellen “Was würde ich tun”.
Trotzdem, der Film hat irgendwas. Kann gut sein das es für mich Stone Cold war. Es gibt ordentlich was auf die Glocke, ne kleine Handlung und wenig Realität. Wenn ich den Film in der Videothek seht könnte es einen Griff wert sein, nicht gerade am Kuschelabend, aber es kann doch nettes Popkornkino werden. Hier nochmal der Amazon-Link zu dem Film “Die Todeskandidaten“.

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