|
|
von Jens, am 11th Juni, 2007 Wofür man sich nicht alles interessiert wenn man familiär betroffen ist. Seit einiger Zeit geistern Berichte durch das Netz und durch TV Sendungen in denen von einer OP an der sogenannten Zornesfalte die Rede ist. Ein Arzt in Berlin führt diese OP durch – 4000€ ärmer hilft es wohl 5-10% der "Kunden". In der ZDF Mediathek gab es vor einiger Zeit einen recht postiven Bericht darüber. Das ganze geht einher mit Warnungen seitens der Neurologen (ältere Bericht, jedoch aktuell). Die OP am "Corrugator Muskel" ist ebenso alles andere als nebenbei gemacht. Vor ein paar Tagen brachte das Magzin "WISO" einen Bericht in dem man extrem kritisch der OP gegenüber steht. Dieses "WISO ermittelt" kann man nun auch im Web sehen. Im Nachhinein muß man sich meiner Meinung nach schon Fragen ob es Standard ist das man die Forschung des Arztes mit 4000€ selber bezahlen muß? Migränepatienten greifen oft nach jedem noch so kleinen Grashalm um endlich von den Schmerzen befreit zu werden. Das jahrelange Martyrium ist unter Migräne ist oft kaum erträglich, auch wenn ich nicht Betroffen bin glaube und sehe ich das bei meiner Frau. Die Frage sollte erlaubt sein ob das nun ein ausnutzen oder doch eine zukunfsträchtige Methode ist. selbst bei 20 von 100 Menschen ist das meiner Meinung nach nichts dolles. Oder?
von Jens, am 5th Juni, 2007
"Hagirso Funte, was zahlt man Ihnen für Ihren Kaffee?" "4,50 Birr für zwei Kilo Kaffeekirschen. Das sind etwa 50 Cent." "Wissen Sie, was eine Tasse Kaffee bei Starbucks kostet?" "Starbucks? Ich habe den Namen noch nie gehört." "Starbucks ist eine Kaffeehauskette. Die Menschen gehen dorthin, um Kaffee zu trinken. Ein Kaffee kostet dort 4 Dollar, rund 40 äthiopische Birr."
Hagirso Funte blickt seine Frau an und lächelt gequält. 40 Birr für eine Tasse Kaffee! Kann es sein, dass man sich über ihn lustig machen will? Kann es sein, dass eine Tasse Kaffee wirklich 40 Birr kostet? Das eine wäre so schlimm wie das andere.
Im Artikel "Schwarz und Stark" auf SPON geht es in erster Linie um Starbucks. Um das was Starbucks macht oder eben nicht macht – oder nicht gemacht haben will. Es geht aber auch darum das wir bei Starbucks 3,50€ für einen Kaffee bezahlen, davon aber das meiste in den Kassen der Konzerne landet. Nichts neues….aber vielleicht in Zeiten des G8 Gipfels doch mal eine überlegung wert. Warum muß Holland tonnenweise Zweibeln nach Afrika liefern? Weil die Subvention dort Preise ermöglicht die dortige lokale Bauern nicht halten können. Tja…und bei uns heulen die Bauern weil alles zu billig ist. Schöne globale Welt? Nicht wenn man mal drüber nachdenkt- und dazu mußman weder besonders politisch oder sonstwas sein.
von Jens, am 4th Juni, 2007 Nachts im Museum ist wieder so ein typischer Vertreter für das Genre "Gucken und nicht nachdenken" – dafür ist er aber witzig. Ben Stiller als kleiner Looser möchte seinem Sohn, der bei seiner Ex-Frau (mit neuem Mann) lebt , ein besseres Vorbild sein als er es bisher immer war. Heraus kommt ein Nachtwächterjob . Nach ein bischen hin und her kommt die erste Nacht und der Film läßt auch dann nicts offen, es geht nämlich gleich richtig los. Da rennen Elefanten durchs Bild, ein Saurierskelett, Columbus oder auch "Dum-Dum"Osterinselstatue . Alles in allem ist der Film vorhersehbarer als die meisten Kettensägenfilme, dafür aber auch wirklich lustig und nicht so derb gezogen. Mein Tip: Ansehen
|
|